Bretagne
In der Bretagne ist heute die Fischerei, neben dem Tourismus, der wichtigste Industriezweig. Diese Region ist schon seit der Antike besiedelt. Historiker fanden heraus, das sich die Gallier ca. 600 v. Chr. hier ansiedelten. Zahlreiche historische Bauten, die abwechslungsreiche Landschaft und liebenswerte Ortschaften machen diesen Teil des Landes so einzigartig.
Neben schroffen Steilküsten findet man hier viele schöne Badestrände und malerische Badeorte. Die meisten dieser Orte sind nach Heiligen benannt. Ein weiterer Reiz der Bretagne liegt an der Kultur und den Traditionen (Prozessionen, Feste, Sprache...), die hier noch gepflegt werden. Die felsige Steilküste an manchen Küstenabschnitten zB. bei Paimpol sind für die Schiffahrt gefährlich. In diesen Regionen gibt es besonders viele Leuchttürme.
Ein Muss in der Bretagne ist die Stadt Brest, mit ihren reizenden Naturhafen. Wegen seiner Lage und dem sicheren Naturhafen ist Brest seit Jahrhunderten ein bedeutender Hafenort Frankreichs. Sehr sehenswert sind die Ruine der mittelalterlichen Burg (13. Jh.), einer der Türme beherbergt das Musée Naval, Océanopolis - ein Erlebnispark mit 42 Meerwasseraquarien und verschiedene mitterlatreliche Ruinen. Eine alte Provinzhauptstadt der Bretagne ist Rennes. Eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, wie Reste der alten Stadtmauer (3. Jh.), Portes Mordelaises, ein kleines Stadtschloss und eine mittelalterliche Festung, an der Place des Lices. An einem weiterem malerischen Platz, Place St. Anne, befindet sich die Kirche Notre-Dame en Saint-Mélaine, ein mittelalterliches Hospiz und das Benediktinerkloster Saint-Mélaine (9. Jh.) . Bemrkenswert ist auch das Palais Saint-Georges mit Park, in der der Rue Saint-Georges, das Rathhaus, die Oper und das Muse de Bretagne, das sich um die Bewahrung der bretonischen Kultur bemüht.
