Die Lombardei
Die oberitalienische Region Lombardei ist die führende Wirtschaftsregion des Landes. Das Gebiet befindet sich zwischen dem Lago Maggiore und dem Gardasee. Die Lombardei bildet zusammen mit dem Piemont und den Seen Lago Maggiore, Comer See und Gardasee eine sehr attraktive Ferienregion. Die Hauptstadt der Provinz ist Mailand, die zweitgrößte Stadt des Landes.
Die elegante Stadt ist ein internationales Finanz-, Geschäfts- und Modezentrum. Historische Bauten und moderne Wolkenkratzer bilden das archetektonische Bild der Sadt.
Wunderschoen ist die historische Altstadt Milanos, deren weltweit bekanntstes Bauwerk ist, mit Sicherheit, die mehr als 200 Jahre alte Mailänder Scala (3. 8. 1778 eroeffnet). Die Skala ist das bekannteste Opernhaus Italiens und eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt. Im angrenzenden Museum erfährt man viel über die Geschichte des berühmtesten Musiktheaters. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten ist der fünfschiffige, gotischen Mailänder Dom (Baubeginn ende des 14.Jh.), die viertgrößte Kirche der Welt. Er hat Platz für bis zu 40.000 Menschen. Seine Turmspitze ziert die weitherum sichtbare goldene Madonnenstatue. Diese beeinflusste den Komponisten Giovanni d'Anzi 1934 die inoffiziellen Mailänder Hymne O mia bela Madunina, zu komponieren.
Besuchen sie auch das Dommuseum im Palazzo Reale (Königspalast) auf dem Domplatz. Ein besonderer Kunstgenuss kann man im Speisesaal Dominikanerklosters der Kirche Santa Maria delle Grazie (1469) bestaunen. Die weltberühmte Wandgemälde “Das Abendmahl“ von Leonardo da Vinci ist eine der bekanntsten Fresken der Welt. Dieses Kunstwerk gilt als der kuenstlerische Höhepunkt des Malers. Es kann nach Vorbestellung besichtigt werden Die spätgotische Kirche Santa Maria delle Grazie ist eine der schönsten Kirchen der Region. Vom Dom ausgesehen links, befindet sich die die Galleria Vittorio Emanuele II. Sie verbindet den Domplatz mit der Piazza della Scala. Dies Nobelshoppingmeile wurder 1877 gebaut. Unter einem kreuzfoermigen gläserne Dach befinden sich Luxusgeschäfte und Restaurants. Durch die Galerie erreicht man den Platz della Scala mit einem Denkmal des Leonardo da Vincis, der Mailänder Scala und dem Justizpalast. Eine sehr interessante Kunstausstellung befindet sich in der Pinacoteca di Brera. Die italienische Mode und die Namen ihrer Designer sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, ebenso wie Mailand als die Modestadt Italiens. Jeweils im Frühjajr und Herbst finden in Mailand die Modemessen mit Modenschauen statt Zahlreiche Besucher der eleganten Satdt kommen hauptsaechlich wegen der grossen Anzahl an Designerlaeden und deren Outletcentern. Im sogenannten goldenen Dreieck bieten die Modeschöpfer mit den klangvollen Namen ihre meist sündhaft teuren Kreationen an.
Via Montenapoleone ist der Inbegriff für feinste Mode zu extra Preisen. Im Modeviertel um Via Montenapoleone, Via della Spiga, Via Sant’Andrea, Via Gesù, Via Santo Spirito findet man alles, was in der Modewelt Rang und Namen hat. Bekannte Modeschöpfer der Stadt sind: Giorgio Armani (Emporio Armani), einer der populärsten Modedesignern der Welt, Dolce & Gabbana (D & G oder auch DG), Valentino Garavani (Valentino), Franco Moschino ( begann seine Karriere bei Armani), Gianni Versace (Firmenlogo, Kopf der Medusa).
Mailand ist auch eine Stadt mit vielen sehenswerten Museen. Kunst koennen sie bewundern in: dem Kunstmuseen des Castello (Antiker Kunst), Pinakothek Ambrosiana (italienischer Malerei) und das Museum Poldi Pezzoli, im Haus des Barons Gian Giacomo Poldi-Pezzoli. Im Museum des Risorgimento im antiken Palazzo Moriggia wird dem Besucher die Geschichte Mailands anfangend bei Napoleon naher gebracht. Sehr interessant sind auch: das Museum für Wissenschaft .& Technik Leonardo da Vinci im ehemaligen Kloster San Vittore (16. Jh.), das Planetarium, das Meeresmuseum Aquario Civico. Neben den schon erwaehnten Gotteshaeusern gibt es im Mailand zahlreiche sehenswerte sakrale Bauten: Kirche S. Maria del Carmine (15. Jh,), die frühchristliche Kirche San Simpliciano (4.Jh.), die Kuppelkirche San Lorenzo Maggiore mit 16 korinthischen Marmorsäulen gegenüber ( einst römischer Tempel) und die Kopie einer Bronzestatue des Kaisers Konstantin, die mittelalterliche Die Kirche Santa Maria delle Grazie al Naviglio (1556), die Kirche Sant Alessandro befindet( 1601), Die Kirche San Giorgio al Palazzo (750) und die Kirche San Sepolcro Mailand (1030), auf dem gleichnamigen Platz.
In Mailand ansaessig ist die italienische Aktiengesellschaft Davide Campari-Milano S.p.A, die den gelichnamigen Aperitif Campari herstellen. Die Geschichte des Camparis begann der Stadt Novara, zwischen Turin und Mailand im Piemont. 1860 erfand Gaspare Campari das Originalrezept. Das geheime Rezept besteht über 60 Zutaten, die mit destilleirten Wasser und Alkohol für einige Wochen angesetzt werden . Heute wird traditionsgemäss immernoch nach dem gleiche Rezept gebraut. Campari hat einen Alkoholgehalt von 25 %. Gerne wird das leuchtendrote Getraenk auch fur Longdrinks oder Cocktails genutzt. Am bekannsteten sind Campari-Soda oder Campari-Orange. Monza ist die nördliche Vorstadt Mailands. Das bedeutendste Bauwerk des Ortes ist der gotischen Dom (14. Jh.), mit der langobardischen Eisenkrone (Corona del Ferro, 9. Jh.), mit welcher einige Italienische Könige gekrönt wurden. Innteressant ist auch das Dommuseum. Der befindet sich im alte Stadtkern mit einer großzügige Fußgängerzone. Ein beliebtes Wochenendziel der Mailänder ist der 688 ha grosse Park der Villa Reale (1777) mit Golf- und Poloplätzen und einer Galopprennbahn. Einst war das Gebiet um Monza das Seidenspinnerzentrum der Region. Heiute ist es geprägt von der Textilindustrie. Berühmt wurde Monza jedoch wegen seiner Formel-1 Rennstrecke im Parco di Monza, wo jedes Jahr, seit 1950 regelmäßig das Rennen Großer Preis von Italien, stattfindet. Nachdem die Strecke von Imola aus dem Programm genommen wurde, bleibt in Italien nur die Strecke von Monza. Als die Rennstrecke im September 1922 eroeffnet wurde war die Strecke ca. 6 km lang. Heute ist die Rennstrecke ist eine der berühmtesten, schnellsten und gefährlichsten, der Welt. Eine Runde der Rennstrecke hat eine Länge von 5.793 km. Die Rennfahrer müssen den Kurs 53 mal umrunden. Neben der Rennstrecke der Formel 1 gibt es hier auch eine beleuchtete Junior Strecke.

