Das Aostatal
Das Aostatal im Nordwesten des Landes, ist die kleinste Region Italiens. Nach dem Überqueren des Sankt-Bernhard-Passes bietet sich dem Besucher, eine faszinierende Bergwelt, mit den höchsten Erhebungen Europas.
Der Mont Blanc de Courmayeur (ca. 4.750 m) im südosten des Mont Blancs, ist der höchste Berg des Landes, nahe der Stadt Courmayeur. Courmayeur ist eines der ältesten und berühmtesten Urlaubsorte der Alpen. In dieser Region befindet sich auch der Grand Paradisso (ca. 4060m), das höchste Bergmassiv, das ganz auf Italiens Boden steht (Grajischen Alpen). Der Gran-Paradiso-Nationalpark ist ein beliebtes Ausflugsgebiet für Bergwanderer und Bergsteiger.
Die bergige Region wird nur von einem größeren Fluss, dem Dora Baltea durchquert. Wichtigste Otrschaft ist die gleichnamige Stadt Aosta. Die lange bewegte Geschichte der Stadt hat viele historische Bauten hinterlassen. Wegen der zahlreichen Ruinen aus der römischen Zeit, wie der Augustustusbogen (ca. 25 v.Chr.), die Porta Praetoria, die Reste des Römischen Theaters, oder die fast vollständig erhalten gebliebe imposante römische Stadtmauer, wird die Stadt auch als zweites Rom bezeichnet. Interessante Sehenswürdigkeiten sind auch die mittelalterliche Kathedrale und die romanische Kirche Sankt Orso. Das Tal ist bekannt wegen seiner Ruinen zahlreicher Burgen, Schlösser und Festungsanlagen, die Zeugen der strategischen Bedeutung des Tals.

