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Sporaden

Vor der Ostküste des griechischen Festlands liegen die Sporaden, diese sind geteilt in die nördlichen und die südlichen Sporaden. Die nördlichen Sporaden umfassen ca. 80 Inseln inklusive der vier Hauptinseln Skiathos, Skopelos, Alonissos und Skiros. Die südlichen Sporaden bestehen aus ca 170 Inseln, wovon ca. 30 bewohnt sind. Einigr davon gehören zu der Inselgruppe der Dodekanes (Patmos, Kos und Rhodos) andere zur griechische Präfektur Samos (Samos und Ikaria).

Sporaden

Kleine Fischtaverne am Strand von Skiathos.

Die kleine Insel Skiathos liegt wenige Kilometer vom griechischen Festland (41 Seemeilen von der Stadt Volos ) entfernt. Der höchste bewaldete Hügel der Insel ist 438 m hoch. Die Insel ist in den letzten Jahren sehr touristisch geworden. Urlauber haben hier schöne Stränden, im Sommer leider sehr voll und ein sehr umfangreiches, lebhaftes Nachtleben. Bedeutende antike Stätten, wie auf anderem griechischen Inseln, findet man auf Skiathos nicht. Die Inselhauptstadt ist Skiathos-Stadt mit seiner traditionellen Altstadt. Sehenswert auf der Insel sind einige Kirchen und Klöster.


Skopelos (in der Antike Peparethos) ist die größte Sporadeninsel, sie liegt nordöstlich von Eubaea und ist nicht vom Tourismus überlaufen. Skopelos ist ein Ort an dem die Festlandgriechen ihren Sommerurlaub verbringen. Der Hauptort der Insel ist Skopelos-Ort, mit seinen engen kopfsteingepflasterten Gassen und den traditionellen Inselhäusern. Die Insel Skopelos hat eine einige antiker Ruinen. Besonders sehenswert ist die freigelegte Grabstätte des Staphylos ( erster König der Insel) sowie die Kapelle Agios Athanassios (9.Jh), die auf einem antiken Tempel erbaut wurde, hier sind auch noch Überreste einer venezianischen Festung vorhanden. Die gebirgige Insel hat eine schöne, abwechslungsreiche Natur mit Bergen, Schluchten, kleine Buchten und weite Sandstränden.

Die Insel Alonissos, die kleinste der Sporadeninseln, ist eine vom Tourismus verschonte Insel, die Einwohner leben vorallem von der Landwirtschaft, Anbau von Feigen, Mandeln, Oliven und Wein. Naturliebhaber und Wanderer werden die unberührte Natur lieben, die vor allem im Norden sehr dünn besiedelt ist. Auf Alonissos befinden sich vorwiegend Kiesstrände und Sandstrände. Es gibt gute Tauchmöglichkeiten. Taucher können in den flachen Gewässern Umrisse von Straßen, Häusern und Fenstern ausmachen. Bei ruhiger See kann man die Ruinen auch von der Oberfläche aus erkennen. Die alte Hauptstadt Hora wurde 1965 bei einem Seebeben stark zerstört. Danach zogen die meisten Einwohner in den Hafenort Patitiri, welches heute das wichtigste Dorf auf Alonnisos ist, wo auch die meisten Unterkünfte der Insel, zu finden sind.
Die schmalen Gassen des Ortes sind zu eng für Autos. Sehenswert sind beim Psathoura Felsmassiv die Überreste des antiken Alonissos, sowie mehrere Tropfsteinhöhlen. Die interessanteste ist die Zyklopen-Grotte mit vielfarbigen Stalaktiten und Stalagmiten auf der kleinen Nachbarinsel Gioura. Auf der Insel befindet sich ein Institut (Ausbildungszentrum und Forschungseinrichtung) für klassische Homöopathie. Viele Urlauber und Homöopathen, suchen in der Natur von Alonnisos seltene Heilpflanzen, die auf der Insel wachsen.

Die Insel Skiros ist die interessanteste der nördlichen Sporaden. Die Insel hat eine abwechslungsreiche Natur mit malerischen feinsandigen Stränden, niedrigen Bergen, Höhlen und fruchbaren Ebenen. Der einzigste Hafenort der Insel ist Linaria. Die Inselhauptstadt ist die Stadt Skyros, auch Horio genannt. Auf der Bergkuppe der Stadt stand einst eine Akropolis, die im Mittelalter zur Festung umgewandelt wurde. Überreste der Befestigungsanlagen sind noch vorhanden. Unterhalb der Festung befindet das Kloster Agios Georgios Skyrianos (962). Im Ort gibt es ein archäologisches und ein folkloristisches Museum.