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Euboea

Die landschaftlich schöne Halbinsel Euböa oder auch Evia genannt, ist die zweitgrößte Insel Griechenlands.

Ein griechischen Dichter bezeichnete Euböa als "Griechenlands grossen bunten Schmuckkasten". Touristisch geht aus auf Euböa noch sehr ruhig zu, die Halbinsel wird weniger von Pauschaltouristen genutzt, die meisten Besucher sind Athener, die hier Urlaub machen.
Die Insel ist über zwei Brücken mit dem griechischen Festland (Ostküste) verbunden; eine davon überbrückt die mit nur 40 Metern schmalste Meeresenge weltweit. Die Insel ist landschaftlich recht abwechslungsreich. Über die gesamte Länge Evias zieht sich ein Gebirgszug, mit zauberhaften Berglandschaften. Der höchste Berg ist der Dirfys mit 1.745 Metern. Idyllische Bergdörfer wechseln sich ab mit fruchtbaren Tälern und Hochebenen, dichten Wäldern, Schluchten und völlig verkarsteter Landschaft.
Auch die Küste, mit weiten Sand- und Kieselstrände, Steilküsten, malerischen Fischerorten und schicken Küstenstädten ist sehr reizvoll. Sportlich Ambitionierte finden auf der Insel viele Möglichkeiten sich körperlich, zu betätigen. Bergsteigen, Klettern u. Wandern, Mountanbike fahren, Tauchen, Reiten, Segeln und Tennis werden angeboten.
Die Hauptstadt der Insel ist Chalkida (Halkida), die größte Stadt Euböas. Die bedeutenste Sehenswürdigkeit der Stadt ist ohne Zweifel die Festung Karababa (1680 vom damaligen Sultan). Die Burg wurde erbaut auf den Ruinen einer antiken Befestigung (410 v. Chr.). Schön ist auch die Altstadt, die Brücke mit ihrem Brückenkastell, einige Bögen, die zu einem römischen Aquadukt gehörten, Ausgrabungen eines prachtvolle römische Mosaiken eines Palastes und das Achäologischen Museum mit dem bekannten Dionysosrelief und die kopflose Statue der Athene.

An der Küste, am im Nordwest-Zipfel befindet sich die Ortschaft Eretria. Der Reichtum der Stadt kommt von den heilkräftigen, heissen Quellen (Linderung bei Rheuma, Gicht, Bandscheibenschäden , Gelenkentzündung und Arthritis), die schon in der Antike berühmt waren. Heute steht hier das groesste Hydro- und Physiotherapiezentrum Griechenlands, mit meherern Arztpraxen. In der Ortschaft befinden sich einige Lokale, zT mit Livemusik, Bars und Clubs. Besichtigen sie die Reste der römischen Bäder bei den Thermalquellen. Die Ortschaft Eretria, ca. 22 km südlich der Brücke, die auf die Insel führt, war in der Antike eine sehr reiche Stadt (Handelsflotte). Aus dieser Zeit gibt es noch ein gut erhaltenes Theater (4. Jh.v. Chr.) mit dem Tempel von Dionysos, der der Antike Markt, die Überreste eines Apollon-Tempels, eine antike Bäderanlage und das Archäologische Museum.
Interessant sind auch die Ortschaften Aliveri (venezianischer Turm, die Lukas-Kirche und die wertvollen byzantinischen Fresken), der gemütlicher Hafenort Karistos, die Hafenstadt Kimi (seit der Antike) mit ihren Herrenhäusern und das Thermalbad Loutra Edipsou mit Überresten von römischen Badehäusern.

Insel Evia

Blumenblüte auf der Insel, Mai 2008