Schweizer Käsefondue
Aus der französischen Schweiz (Waadtland) stammt das Käsefondue. Hier hat das Gericht eine lange Tradition. Da die Senner in den Bergen fast gänzlich von der Welt abgeschnitten waren, bevorzuten sie Nahrungsmittel, die sie selber herstellten. Dazu gehörten natürlich auch Brot und Käse, die Bestandteile des Käsefondues.
Andere Überlieferungen berichten von Mönchen, die während der Fastenzeit den Käse schmolzen, um keine feste Nahrung zu sich zu nehmen und diesen mit Brot assen. Heute ist es das Schweizer Nationalgericht. Das Käsefondue besteht aus geschmolzenem Käse, Weisswein, Stärke, Kirschwasser, Knoblauch und Pfeffer. Er eignen sich fast alle Schnittkäsesorten. Am besten gelingt es jedoch mit Emmentaler und Greyerzer Käse. Den gerieben Käse (pro Peron ca 125 gr) in einen, mit Knoblauch ausgerieben Keramik-Fonduetopf (Caquelon) geben. Den Weißwein (pro Peron ca 80ml.) dazugeben und bei bei mittlerer Hitze erwärmen. Unter ständigem Rühren, das im Kirschwasser verrührte Stärkemehl ( pro Peron ca 1EL.) dazugeben. Abschmecken. Auf dem Tisch mit Rechaud (Tischkocher) warmhalten. Dazu isst man in mundgerechte Stücke geschnittenes Weißbrot. Dieses wird auf Fonduegabeln gespießt, und durch das Käsefondue gezogen, damit das Brot die Käsemasse aufnehmen kann.
Der Gruyère oder auch Greyerzer, ist ein in der Schweiz, aus frischer silofreier Kuh-Rohmilch, hergestellter Hartkäse (geschützte Herkunftsbezeichnung), mit annähernd 1000 Jahren Tradition. Die Bezeichnung Gruyère AOC Switzerland, mit dem bekannten Signet des Alphornbläsers auf dem angeschnittenen Kaeselaib, ist ein weltweit geschützter Markennam.

