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Kanton und Stadt St. Gallen

Der deuschsprachige Kanton St. Gallen in der Ostschweiz, grenzt an Deutschland und Lichtenstein. Schroffe Gebirge, tiefe Täler, ausgedehnte Seen (Bodensees und Zürichsees ) und sanftes Hügelland, das ist St.Gallen. Die abwechslungsreichen Landschaftstypen und das milde Klima machen aus dem Kanton ein abwechslungsreiches Reiseziel für viele Zielgruppen. Sportlich ambitionierte Urlauber finden hier markierte Wanderwegen und Radrouten, am Bodensee und am Walensee werden verschiedene Wassersportarten angeboten. Ausserdem gibt es zwei Golfplätze im Kanton. Die Voralpenregion Appenzell ist ein Paradies zum Bergwandern. Im Winter gibt es in den Skigebieten, im Süden des Kantons Skipisten, Langlaufloipen, Schlittenwege und Schneeschuhtrails. Die höchste Ehebung des Kantons ist der Ringelspiz (3247 m).

Die bedeutendste Ortschaft ist die gleichnamige Stadt in im Vier-Länder-Eck. Die Altstadt von St Gallen, mit Bürgerhäuser aus dem 16. bis 18. Jh., ist autofrei, ein Eldorado zum Shopping und Flanieren. Schön anzusehen sind die bemalten Prachtserker. Ein lohnenswerter Ausflug kann man von der Altstadt aus mit der Mühleggbahn (1893) zum Naherholungsgebiet Drei Weieren machen. Die Fahrt mit der Drahtseilbahn (Schrägaufzug), auf dem südlichen Hügel von St. Gallen, ist ein Erlebnis für die ganze Familie, (fährt im 5-Minuten-Takt).
Die Drei Weieren sind künstlich angelegte Weiher. Einige der alten Badehaeuser (Ende 19.Jh.) sind noch erhalten. Nicht verpassen sollte man das Volksbad, zweitälteste Hallenbad (1906) der Schweiz. Das Wahrzeichen der Stadt ist die katholische Kathedrale (Mitte 18.Jh.) mit der Stiftsbibliothek im Stiftsbezirk (UNESCO-Weltkulturerbe). Die Stiftsbibliothek ist die älteste Bibliothek der Schweiz. Sie zählt zu einer der ältesten und bedeutendsten Klosterbibliotheken weltweit. Ein weiteres interessantes sakrales Bauwerk ist die Kirche St. Laurenzen. Sie wurde 1413 bis 1422 gebaut und 1851 umgebaut. Ebenso faszienierend sind die Überreste der ehemals evangelischen Kirche St. Leonhard, die nach einem Dachstuhlbrand unbenutzbar wurde.

Ein aussergewöhliches Gebäude ist die Bank Wegelin (Wegelin & Co. Privatbankiers). Sie ist die älteste Bank der Schweiz (gegründet 1741). Ein besonderer Publikumsmagnet ist das Museumsviertel, mit einem Historischen und Völkerkundemuseum. Kunstbeflissene finden gute Ausstellungen in der Kunsthalle St. Gallen, dem Museum im Lagerhaus und dem Projektraum exex. An die Textilindustrie der Stadt erinnern der Tröckneturm Schönenwegen (1828), wo einst die frisch gefärbte Stoffbahnen zum Trocknen aufgehängt wurden und die Stickereibörse, welche in einem prachtvolles Gebäude mit dem Handelsgott Hermes auf dem Dach untergebracht ist. Die Universitätsstadt ist beliebt bei Wanderern, Radfahrern und besonders bei Inlinern. Ein riesen Spass für die gesamte Familie ist der Besuch des Schoggiland, einer Schokoladenfabrik. Ein aussergewoehnliches Museeum ist das Textilmuseeum. Ein besonderes Erlebniss für all diejenigen, die klassische Musik lieben, sind die St.Gallener Festspiele, mit Aufführung klassischer Musik und das Open Opera Musiktheaterfestival. Nachtschwärmer können Ihr Glück im Spielcasino versuchen. Ein Pferdesporthöhepunkt ist das Internationales Springturnier CSIO Schweiz. Ein weiteres Sportevent ist das im August stattfindende Inline-Rennen (111 km) Inline one-eleven.