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Kanton Graubünden

Der Kanton Graubünden ist der flächenmässig grösste Kanton der Schweiz. Die Amtssprachen des Bündnerland, in den Schweizer Alpen sind Deutsch und Italienisch. Die Menschen hier leben von der Alpwirtschaft, Ackerbau, Viehzucht, Weinbau und dem Tourismus. Der Kanton ist bei Touristen, sowohl im Sommer als auch im Winter sehr beliebt, denn er hat ihnen viel zu bieten.
Die vielfältige landschaftliche Schönheit, der Heimat von Johanna Spyris "Heidi", mit 150 Tälern, über 600 tiefblaue Seen und ca. 940 Berggipfel, ist der Kanton ein Eldorado fuer Naturliebhaber. Die Region bietet Natur mit markierten Wanderwegen, Badeseen, Wasser zum Kanufahren oder Angeln, sowie Termalbäder und Heilquellen zur Erholung. Im Winter locken Pisten zum Snowboarden und Skifahren, sowie einige Loipen. Der höchste Berg ist der Piz Bernina (4049 m.) an der Grenze zu Italien. Die Berninagruppe ist ein wahres Paradies für Bergsteiger.
Die Kantonshauptstadt ist Chur. Dank seiner Lage zwischen Montalin/Hochwang, Churer Joch, Dreibündenstein, Stätzerhorn und Calanda, ist die Ortschaft ein perfekter Ausgangsort für Rundwanderungen (markierte Wanderwege). Golfspieler finden in der Naehe mehrere Plätze. Chur ist die einzige schweizer Kantonshauptstadt die ein eigenes Wintersportgebiet oberhalb der Stadt hat. Chur-Brambrüesch (1100 – 2200m ) bietet seinen Besuchern Pisten, Loipen, präparierte Schlitten- und Wanderwege, markierte Schneeschuh-Trails, Schneesportschule, Schneebar, gemütliche Berghütten, Sporthotel und Bergrestaurant, Berggottesdienste und einen Funpark.
Die Stadt ist das Einkaufszentrum mit dem grössten Angebot zwischen Zürich und Mailand. Fast alle bekannten grösseren Kaufhäuser und Modehäuser sind hier zu finden. Vor allem die autofreie Altstadt lädt Besucher zu einem gemütlichen Shoppingtrip ein. Die historische Altstsdt erstreckt sich zwischen dem Postplatz und dem Bischöflichen Hof, mit der Kathedrale St. Maria Himmelfahrt. Hier findet man viele Zunftbürgerhäuser (16. – 18. Jh.) einige bedeutende historische Bauten, wie die evangelische Kirche St. Martin oder das Regierungsgebäude. Der zentrale Platz der Stadt ist der Postplatz. Südwestlich davon befindet sich der Fontanaplatz mit einem Denkmal für den Schlossvogt Benedikt Fontana (1450 – 1499). Die Stadt hat einige recht interessante Museen, wie das Bündner Kunstmuseum.

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Das Hochtal Engadin im Kanton, ist ein Tal aus gefrorenen Seen und Bergen, eine paradiesische Kulisse für traumhaft schöne Ferien, sowohl im Sommer, als auch im Winter. Die Ferienregion Engadin St.Moritz liegt auf der Alpensüdseite der Schweiz, auf 1800 m. Eine archetektonische Besonderhheit der Gegend ist das sogenannte Engadinerhaus. Ein dreistöckiges Bauernhaus (Wohn-Stall-Haus) mit wuchtigen verzierten Steinmauern, Erkern und die 2 Eingangstoren.
Wegen dem zunehmenden Tourismus haben viele dieser traditionellen alpenländischen Bauten schon modernen Hotels weichen müssen. In der Region liegt u. a. der weltberühmte exklusive Wintersportort St. Moritz. Inmitten der Oberengadiner Seenlandschaft liegt einer der bekanntesten Ferienorte der Welt (1856 m) mit einem kosmopolitischen Ambiente. Der Sonnenverwöhnte Kurort (322 Tagen im Jahr ) ist der winterliche Treffpunkt des Jetsets, das nicht nur wegen der Landschaft, sonder auch wegen dem bewegten Apres-Ski Angebot und Champagnerpartys.
Im Sommer kann man Wandern, Klettern, Segeln, Windsurfen, Schlauchboot, Tennis spielen, Reiten oder Golfen. Im Winter bietet St.Moritz ein Paradies, mit 350km Pisten in der Umgebung. Auf dem Berg Corviglia befindet sich der steilste Starthang der Schweiz. 100 Prozent Gefälle kann man an der an der Piz Nair-Steilwand (3057) erleben (Herrenabfahrt der WM 2003). Eine Attraktion ist der Eiskanal im Cresta Run, welchen die Fahrer auf Skeleton-Schlitten herunter fahren. Der Snowboarder Funpark mit einer Halfpipe wird Betreiber dieser Sportart faszienieren. Auch Winterwanderer und Langläufer fühlen sich hier wohl. Die Gegend um St. Moritz ist sehr aktiv. Jedes Jahr findet in den ersten 2 Monaten des Jahres das St.Moritz Gourmet Festival statt. Ausserdem wird im Februar das traditionsreiches Pferderennen White Turf ausgetragen. Eine grosse Herrausforderung ist der internationale Engadiner Skimarathon im März.
Ein weiteres sehr beliebtes Urlaubsgebiet ist Davos, Klosters und Arosa. Davos (1560 m hoch) ist die die höchstgelegene Stadt Europas, inmitten idyllischer Landschaft. Hier finden sie Wintersport vom feinsten, eine Wintersport-Metropole für Ski-, Langlauf- und Snowboardfans. Eisläufer und Curlingspieler können sich auf der grössten Natureisbahn amuesieren. Ein wahres Schneevergnügen sind die Schlittelbahnen. Die ersten Rodekrennen der Schweiz wurden 1833 in Davos veranstaltet. Einige Jaahre später 1903 richtete Davos die erste Weltmeisterschaft im Eislaufen der Frauen aus. Kunstinteressierte finden in der Ortschaft das Ernst-Ludwig-Kirchner-Museum (Privatsammlung). Im Sommer lockt der Davosersee. Wegen seiner günstigen Windverhältnisse ( thermische Winde) ist der See sehr beliebt bei Seglern und Surfern.
Der Luftkurort Flims blickt auf eine lange Geschichte zurück. Neben Winter- oder Wanderferien bietet sich der Ort an, sich die vielen Schlösser, Burgen, Kirchen und Kapellen, sowie den Nationalpark anzuschauen.